Wie können Kinder lernen, ihre eigene Anspannung frühzeitig wahrzunehmen und geeignete Strategien zu nutzen, bevor das „innere Fässchen“ überläuft?
Die Ergotherapeutin Sabrina Bucher und der Psychologe Dr. Frederik Haarig von Kopfvitamin e.V. greifen in einem gemeinsamen Fachartikel die Analogie des „inneren Fässchens“ auf und zeigen, wie diese für die Förderung von Selbstregulation und Achtsamkeit im Alltag genutzt werden kann.
Das Fässchen dient dabei als anschauliches Bild für die zunehmende innere Anspannung: Gemeinsam mit den Kindern wird betrachtet, welche Situationen das persönliche Fässchen füllen, woran eine zunehmende Belastung erkannt werden kann und welche individuellen Strategien dabei helfen, Anspannung wieder zu reduzieren.
Der Beitrag verbindet psychologische Grundlagen der Selbstregulation mit einer ergotherapeutischen Perspektive und zeigt konkrete Möglichkeiten für die Arbeit mit Kindern und ihren Bezugspersonen auf. Ziel ist es, Selbstwahrnehmung und Selbstregulation zu fördern und damit auch Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit und Resilienz zu stärken.
Der Fachartikel „Das Fässchen-Modell – Selbstregulation und Achtsamkeit im Alltag fördern“ ist in Ergotherapie und Rehabilitation, 65. Jahrgang, Ausgabe 8/2026, S. 16–19 erschienen.
/fh
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